Wer sich in Deutschland daran stört beim Radfahren ständig auf Autos achten zu müssen, der ist in Ljungdalen und Umgebung richtig aufgehoben. Für einen Norddeutschen Menschen sind die Steigungen zwar eine echte Herausforderung und die Räder sollten führ Fahrspaß sicher ordentliche Gangschaltungen haben.
Wenn man auf die Straßenkarte guckt und kleine Wege mit einbezieht gibt es von Ljungdalen aus einige Rundwege, die so zwischen 25 und 35 km lang sind und sich somit auch noch für morgendliches oder abendliches Training neben einer Wanderung eignen. Zwei Beispiele:
Wenn man richtig was für die Muskeln tun will fährt man vom Dorf erst über Torpet nach Nývallen (das ist die Straße Richtung Ljungris). In Nyvalle schlingelt man sich dann nach Postvallen über zwei drei kleine Brücken und dann wieder auf der Straße nach Kläppen rauf. von dort geht es dann 10 Kilometer bergab ins Dorf. Hier sind gute Bremsen und Gelassenheit gefragt. Wenn man es noch etwas steigern möchte, biegt man auf dem Rückweg von Kläppen Richtung des Torkilstöten-Lifts ab (erste Straße rechts). Dann hat man sich noch 50 bis 60 zusätzliche Höhenmeter erarbeitet und die Abfahrt ist stückweise noch steiler.
Gemütlicher ist der Weg von Ljungdalen Richtung Storsjö. Ungefähr auf der halber Strecke biegt ein Weg ab der nach Putten führt. Kurz nach der Abbiegung kann man dann entweder auf der anderen Flussseite zurück fahren oder man fährt die Straße vorbei am Över Dalsjön nach Skärkdalen. Der Weg ist stückweise recht sandig und deshalb anstrengender. von Skärkdalen geht es dann zurück nach Ljungdalen und zwar auch über recht ordentlich Steigungen. Zum Schluß schiesst man dann vier Kilometer bergab.

Die meisten Straßen sind Schotterwege, aber sehr gut befahrbar. Unangenehm sind die Wege bei Regen, weil man dann hinterher doch gelegentlich nicht mehr ganz sauber ist - wie das Bild vom Fahrrad zeigt.
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